Bildungsarbeit

Museumsnacht war ein großer Erfolg

Mit historischen Kostümen und einem „Proviantwagen“ gings los.

Große Spannung. Gleich beginnt die erste Szene.

Gute Laune herrschte bei allen.

Lars Schladitz eröffnet die Museumsnacht.

… und nun gehts mitten hinein in die Stadtgeschichte.

Da stehen sie, die ersten Siedler.

Mit einem Schmunzeln begleiteten die Besucher das lustige Treiben.

Der Pritzwalker Spielmannszug macht sich fertig.

… und auf gehts zur Stadtmauer.

Der Henker und seine Magd haben ihr Tagwerk vollführt.

Bei schönstem Sonnenschein geht es entlang der Dömnitz weiter.

Am einzigen erhaltenen Mauerturm berichtet dieser historische Bürger aus wilden und kriegerischen Zeiten.

Jetzt gibt es was zu essen! Leckere Wurstbrote!

Mit der „Märkischen Heide“ durch die Burgstraße.

Am Rathaus angekommen erfährt man u.a. mehr zur Entstehung des Gebäudes vor und nach dem großen Stadtbrand 1821.

Alle Altersgruppen hören gespannt zu.

Diese vier Damen erzählten die rührige Geschichte vom Räuber Klemens und dessen bösem Ende.

Und wieder geht der Spielmannszug voran.

Am Kirchplatz angekommen, wartet die nächste Episode auf die Besucher.

Ach so war das damals!

Geschichtliche Fakten vor original historischer Kulisse an der St. Nikolai-Kirche.

Alle Akteure erhalten ihren absolut verdienten Applaus.

Der Spielmannszug spielt noch einmal munter auf. Bis zur nächsten Museumsnacht!

Da hatte das Team des Pritzwalker Stadtmuseums den Mut etwas Neues auszuprobieren – und siehe da. Es war ein voller Erfolg! Tagelang davor und danach schüttete es wie aus Kannen vom Himmel. Man konnte nicht so richtig daran glauben, das dieser erste Versuch mit einem neuen Konzept die Stadtgeschichte zu präsentieren, gut gehen würde. In der Hinterhand gab es eine abgespeckte Schlechtwettervariante. Dann aber kam „Klärchen“ hervor und wollte mit herbstlichen Sonnenstrahlen mit dabei sein. Und die Pritzwalker Geschichtsinteressierten kamen auch! Über 70 Teilnehmer begaben sich am frühen Freitagabend auf einen hochinteressanten Marsch in die eigene Geschichte.

Am Stadtmuseum selbst ging es los. Museumsleiter Lars Schladitz begrüßte die Gäste. Dann übernahmen die jungen Darsteller vom Gymnasium in ihren einfallsreichen historischen Kostümen das Zepter. Beginnend mit der Ursprungssage mit der Siedlungsgründung unter einer Linde, von wo zuerst ein Wolf mit den Worten „pritz walk“ (Weg Wolf!) verjagd werden musste, ging es mit kleinen Spielszenen weiter durch die Historie unserer Stadt. Von Station zu Station folgten die gutgelaunten Teilnehmer dem Pritzwalker Spielmannszug. Nächster Haltepunkt war an der Stadtmauer, schräg gegenüber der alten Tuchfabrik. Hier, hinter der Mauer, lebte damals der städtische Scharfrichter. Kein sehr beliebter Zeitgenosse! Es wurden echte Fälle aus der Zeit seiner Tätigkeit erzählt.

Weiter zog die muntere Schar zur Stadtmauer mit dem erhaltenen Wiekturm an der Promenade. Hier gab es viele historische Informationen zur Zeit des Dreißigjährigen Krieges und der Heimsuchung durch allerlei Kriegerscharen. Anschließend konnten sich alle aus dem mitgeführten „Proviant-Bollerwagen“ mit herrlichen belegten Broten und auch Getränken versorgen. Die Einnahmen kamen den mitwirkenden Gymnasiasten für deren Abi-Kasse zugute. Eine Super-Idee!

Nun marschierte die Kolonne über die Burgstraße, über die Grünstraße bis zum Rathaus. Vorneweg lief erneut der Spielmannszug. Als dann die „Märkische Heide“, die Landeshymne Brandenburgs, erklang, stimmten einige Teilnehmer sogar textsicher mit ein. Prima!

Am Rathaus gab es wieder viel zu erfahren aus Pritzwalks Vergangenheit. Vier junge Damen stellten die Geschichte des ach so schrecklichen Räuber Heine Klemens nach, der schließlich den Kopf für all seine Missetaten verlor. Zur letzten Station zog der Tross dann an den Nordflügel der St.Nikolaikirche. Auch hier wurden von den jungen Protagonisten historische Details aus unserer Stadt dargeboten. Alle Akteure erhielten den herzlichen Applaus der begeisterten Menge. Auch der Spielmannszug wurde mit lautem Geklatsche verabschiedet.

Das war eine absolut gelungene Veranstaltung, da waren sich alle einig. Schön, das nun auch Pritzwalk derartiges zur eigenen Geschichte organisiert. Und dieser Tag soll bestimmt nicht die letzte Mueumsnacht gewesen sein. Man kann sich jetzt schon darauf freuen. Mit dem neuen Chef Lars Schladitz und seinen engagierten Mitarbeiterinnen ist ein sehr angenehmer frischer Wind ins Stadtmuseum eingezogen. Das lässt auch für die Zukunft der dann fertigen „Museumsfabrik“ hoffen!

Hartmut Winkelmann (Text und Fotos)

 

 

 

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