Familie

Sturm tobte auch über Pritzwalk – Dach der Jahnschule abgedeckt

Große Teile des Daches der Jahnschule liegen jetzt auf dem Hof.

Ein Anblick der Verwüstung.

An der Dömnitz, zwischen Spielplatz an den Krickgärten, sind zahlreiche Bäume entwurzelt worden. Teilweise liegen sie im Fluss selbst.

Durch tagelangen Regen durchnässter Boden erleichterte dem Sturm sein zerstörerisches Werk.

Direkt neben der Skaterbahn fielen gleich mehrere große Bäume. Der Gehweg ist zur Zeit nicht passierbar.

An der Stadtmauer hat es auch einige junge Weiden erwischt.

Diese große Kastanie krachte an der Parkstraße um. Zwei Autos waren unter den Ästen „begraben“.

Hier eines der Fahrzeuge der Firma Spieker.

So sah das Dach der Jahnschule direkt nach dem Orkan aus.

Kahlschlag an den Garagen in Nord.

Straßen waren vielerorts blockiert.

Auch auf dem Platz 2 des Stadions gab es Schäden.

Am heutigen Donnerstagnachmittag fegte ein überaus starker Orkan über die Prignitz hinweg. Er verursachte auch in Pritzwalk erhebliche Schäden. So ist z.B. das Dach der Jahnschule an der Hainholzmühle großflächig abgedeckt worden. An Unterricht wird hier morgen nicht zu denken sein. Im gesamten Stadtgebiet und auch den Ortsteilen stürzten selbst große Bäume um wie Streichhölzer. In der Promenade, gleich hinter der Skater-Bahn, liegen gleich mehrere Bäume entwurzelt über den Wegen. In der Parkstraße wurden ebenfalls mehrere Bäume in der Nähe des Salbachwegs umgerissen. Darunter befand sich eine große Katanie. Zwei Autos waren regelrecht eingekeilt zwischen den Ästen.

In Pritzwalk-Nord wurden gleich mehrere Bäume an einem garagenkomplex umgemäht.

Auch am Bahnhofsplatz riss der Sturm größere Äste herunter. Die Parkwege sind übersät mit Blattwerk und Holzteilen. Bitte vorsichtig sein, wer heute noch unterwegs sein muss! Achten Sie in der Nähe von Bäumen bitte auch auf abgetrennte, aber noch in den Baumkronen hängende Äste! Zahlreiche Feuerwehren und die Mitarbeiter des Bauhofes sind unermütlich im Einsatz bei der Beseitigung der entsandenen Schäden. Sie können aber nicht überall zugleich sein. Also haben Sie bitte Geduld.

In der Region wurden etliche Straßen und Bahnlinien durch umgestürzte Bäume unpassierbar. Die Fahrgäste konnten nicht sofort aus den Zügen evakuiert werden. Auch aus dem Raum Perleberg werden größere Schäden gemeldet.

Trotz der heftigen Schäden ist nach bisherigem Informationsstand kein Mensch zu ernsthaftem Schaden gekommen. Das ist die gute Nachricht. Deutschlandweit fielen dem Unwetter bisher leider acht Menschen zum Opfer, fünf davon allein in Berlin und Brandenburg.

Wir danken den zahlreichen Bürgerinnen und Bürgern, die uns Bilder von den verschiedenen Schadensorten zuschickten.

Hartmut Winkelmann

Fotos: HW / Moritz Buth / Katja Pfennigschmidt / Kristin Stricker / Brian Röhl

 

 

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