Arbeit und Soziales

Startschuss für den Pritzwalker Kunstrasenplatz

Statt einem Spaten zum symbolischen Auftakt der Arbeiten am zukünftigen Kunstrasenplatz des FHV stand gleich ein ganzer Bagger zur Verfügung. Er nahm die ersten Stücke des bisherigen, doch recht holprigen Rasens, auf Platz 3 des Pritzwalker Stadions auf. Damit ist das größte Investitionsprojekt des heimischen Fußball – und Hockeyvereins offiziell eingeleitet. Viele haben seit 2014 an diesem Projekt mitgearbeitet und viele von ihnen ließen es sich am Montag nicht nehmen beim so lange erhofften Baustart dabei zu sein.

Erhard Jeschke, Ehrenpräsident des FHV, gab beim anschließenden kleinen Imbiss für Bauarbeiter und Gäste im Sporthaus einen Überblick zur Historie des gesamten Projektes. Er betonte, dass es ohne die zahlreichen Unterstützer nicht so weit gekommen wäre. Er nannte hierbei insbesondere die Stadtverwaltung Pritzwalk, die an diesem Tage stark vertreten war durch den Bürgermeister Wolfgang Brockmann, seinen Stellvertreter Dr. Ronald Thiel sowie die Geschäftsbereichsleiter Frau Wienke und Herrn Sachs und die Fachbereichsleiterin für Freizeit, Kultur und Sport Frau Fuchs. Die Zusammenarbeit mit der Stadt als Eigentümerin des Stadions habe sehr gut funktioniert. Besonderen Dank richtete Erhard Jeschke auch an die Volks- und Raiffeisenbank Prignitz, vertreten durch ihren Vorstandschef Herrn Brödder. Ohne das Geldinstitut wäre die Finanzierung der über 420.000 Euro teuren Investition nicht möglich gewesen. Die Volksbank, die Stadt Pritzwalk und drei Führungsmitglieder des Vereins übernahmen persönliche Bürgschaften, um den Eigenanteil von 25% der Gesamtsumme zu sichern. Die anderen 75% erhält der Verein über das LEADER-Programm zur ländlichen Entwicklung aus EU- und Landesmitteln. Um das zu dokumentieren wurde ein entsprechendes Hinweisschild am Eingang zum Platz montiert.

Der 2. Vorsitzende des FHV Jürgen Gutsche berichtete über die Bedeutung des neuen Kunstrasenplatzes. Gerade für die Hockeyspieler in Pritzwalk eröffnen sich damit wieder gute Trainings- und Wettkampfbedingungen. Bislang konnten sie fast ausschließlich Auswärtsspiele austragen, da ein Kunstrasenplatz inzwischen die Norm bei Wettkämpfen ist. Jürgen Gutsche erhofft sich weiteren Auftrieb für den traditionsreichen Hockeysport in der Dömnitzstadt. Etwa 80 der insgesamt 330 Vereinsmitglieder des FHV spielen Hockey.

Aber auch für die Fußballer verbessert sich mit dem neuen Platz einiges. Sie können nach der Fertigstellung länger draußen trainieren und auch Punktspiele in allen Altersklassen ausführen, wenn die Naturrasenplätze auf Grund der Witterung nicht mehr bespielbar sind.

Rundherum zufriedene Vereinsvertreter sah man an diesem Tage. Bis Ende August soll der alte Rasen von der Firma Galabau aus Crivitz abgetragen und der neue Untergrund in Walmdachform vorbereitet werden. Diese Konstruktion ist nötig, damit sich nach Regengüssen keine größeren Pfützen auf dem kunstrasen bilden. Im Anschluss wird die beauftragte Spezialfirma Polytan bis Mitte September den neuen Belag aufbringen. Ein mutiger Zeitplan.

Für den Verein kommt es nun darauf an, die doch erhebliche Eigenbelastung durch die Investition mit der regelmäßigen Tilgung der Kreditraten abzusichern. Neben weiteren Sponsoren will er FHV dazu sein Projekt Club der 100er weiter voran bringen. Man kann dabei den Verein mit einem Betrag von 100 Euro im Jahr unterstützen. Eine feine Sache!

Wünschen wir dem Verein und allen seinen Sportlerinnen und Sportlern viel Spass am neuen Kunstrasenplatz und den damit erweiterten Möglichkeiten!

Hartmut Winkelmann

 

 

 

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