Familie

Überraschende Wende im Berufungsprozess um Todesfahrer

Im heute Vormittag vor dem Landgericht Neuruppin begonnenen Berufungsprozess um die Todesfahrt eines betrunkenen Autofahrers in Schönebeck im Februar 2015, bei dem ein damals 13jähriges Mädchen ums Leben kam (Wir berichteten) gab es ein jähes Ende. Der in erster Instanz vor dem Amtsgericht Perleberg zu zwei Jahren und zwei Monaten Haft verurteilte Mann aus Bulgarien hatte eigentlich die Berufung eingelegt. Heute nahm er diese überraschend zurück. Damit ist das ursprünglich verhängte Strafmaß rechtsgültig. Der Mann muss ins Gefängnis.

Der Täter entschuldigte sich nun bei der Mutter und den Familienangehörigen des Opfers. Er akzeptiere die Strafe. Die Verurteilung erfolgte wegen fahrlässiger Tötung, fahrlässiger Straßenverkehrsgefährdung und Unfallflucht. Die Rücknahme des Berufungsantrages durch den Unfallfahrer könnte aber auch aus Eigennutz geschehen sein. Nach Bekanntwerden bereits zuvor begangener Straftaten mit ähnlichem Hintergrund nach dem ersten Prozess hätte dem Angeklagten durchaus eine noch höhere Strafe drohen können.

Vielleicht kann aber jetzt die Familie etwas mehr Ruhe finden. Nach sehr, sehr langer Zeit bis zur rechtskräftigen Verurteilung des Täters.

HW

 

 

 

.

Advertisements

Kommentar verfassen

Bitte logge dich mit einer dieser Methoden ein, um deinen Kommentar zu veröffentlichen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s