Arbeit und Soziales

Ralf Knacke sprach bei den Linken über konkrete Inhalte und Ziele für Pritzwalk

Der SPD-Bürgermeisterkandidat Ralf Knacke war am Samstagvormittag gemeinsam mit der SPD-Orts- und Fraktionsvorsitzenden Marlies Ferner Gast einer Mitgliederversammlung der Linken in Pritzwalk. Im Büro der Linken fanden sich Parteimitglieder, interessierte Bürgerinnen und Bürger verschiedenster Altersgruppen sowie Stadtverordnete der Linken ein. Es entwickelte sich ein interessantes Gespräch, in dem sich Ralf Knacke vorstellte und über seine Ziele für Pritzwalk informierte. Ihm ging es um mehr Miteinander zwischen Verwaltung, Vereinen und Bürgern. Knacke will Schritt für Schritt die verhärteten Fronten in der Stadtpolitik aufbrechen. Für einen Bürgermeister sieht er bedeutend mehr Aufgaben, als sie der jetzige Amtsinhaber wahrnimmt. Das Zusammenbringen der Akteure aus Wirtschaft, Kultur, Tourismus und Sport steht für ihn ganz oben. „Die Einwohner müssen sich wieder eingeladen fühlen an der Stadtgestaltung mitzuwirken.“ sagte der Kandidat.

Auch Fragen der Wirtschaftsentwicklung und der Innenstadtbelebung seien eben doch Dinge, um die sich ein Bürgermeister zu kümmern habe. Natürlich könne ein Stadtoberhaupt nicht Investitionen anordnen oder Ansiedlungen „verfügen“, man müsse aber das Gespräch zwischen allen Beteiligten anregen und bereden, wer sich für was einsetzen wird.

Für ihn hat Pritzwalk leider viel zu wenig positive Außenwirkung und keine wirkliche Identität. Auch werde Durchreisenden kein sichtbarer Grund offeriert, weshalb sie in die Stadt hineinkommen sollten. Das müsse sich ändern. Ralf Knacke wiederholte seinen Ansatz, ausgehend vom touristischen Konzept der Knotenpunkte solle Pritzwalk ein solcher für Wirtschaft, Bildung, Kultur, Soziales und Tourismus werden. Besonders mit seinen Ansichten zur Sozialpolitik und dem Umgang mit den unterschiedlichen Generationen in der Stadt fand er bei den Linken große Zustimmung. Zur weiteren Ausarbeitung seines Wahlprogrammes lud er ausdrücklich auch andere politische Kräfte und vor allem die Bürgerinnen und Bürger ein.

Sehr angenehm war der Umstand, dass hier nicht nur der Kandidat „referierte“, sondern auch die Teilnehmer angeregt mitdiskutieren und die ihnen wichtigen Dinge einbringen konnten. Das kam gut an, zumal man sich ganz konkret über echte Inhalte austauschte.

Die Linke.Pritzwalk wird spätestens nach dem gemeinsamen Auftritt aller bisherigen vier Bürgermeisterkandidaten beim Maifest am 1.5. gegen 14 Uhr im Biergarten der „Alten Mälzerei“ ihre Position zur Bürgermeisterwahl öffentlich machen.

PSZ

 

 

 

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