Jugend

Immer wieder gibt es einen Sieger – den FHV!

Eine richtige Erwärmung ist bei diesem naßkalten Aprilwetter besonders wichtig.

Die mitgereisten FHV-Fans sind bereit.

… na dann kann es ja losgehen.

Zu Beginn im Vorwärtsgang: Die Falkenthaler Füchse in Rot.

13. Minute. Die Ecke fliegt herein und wird gleich unglücklich im Pritzwalker Tor landen.

Gedämpfte Laune zu Beginn. Der Himmel zeigt auch kein freundliches Gesicht.

Ärger auf der FHV-Bank. Warum läuft das noch nicht so richtig?

So! Der Ausgleich ist geschafft. Wenn auch mit Glück.

Zehn Minuten später erzielt Pritzwalk die Führung.

Brian Röhl. Er chauffierte einen Teil der Fans sicher zum Spiel und zurück.

Der Gastgeber hat noch vor der Pause eine Freistoßchance, aber der Ball fliegt weit über das Tor.

Fünf Pritzwalker Helden trotzen dem stürmischen Wind.

Schrecksekunde. Jan Meier hat sich am Sprunggelenk verletzt. Gute Besserung!

Ein Rettungswagen war schnell gekommen. Jan Meier fuhr letztendlich aber mit seiner Mannschaft nach hause.

Stärkung für Halbzeit Zwei.

Auch die lautstarken Hilfsmittel werden bereit gehalten (Ingo Jeschke, rechts). Vereinschef Karsten Rohde winkt vergnügt (2.v.re.).

Das 4:1 ist vollbracht. Mathias Altenburg (4.v.re.) dreht eine Ehrenrunde. Die Falkenthaler lassen jetzt die Köpfe hängen.

So sehen Sieger aus! Mannschaft, Betreuer und Fans vereint.

Den besten Eindruck auf Falkenthaler Seite machte die hübsche und äußerst nette Bedienung in der Stadionkneipe.

Wenn man zum Nachholspiel der Fußball-Landesliga zum Tabellenletzten fährt, der absolut nichts mehr zu verlieren hat, dann kann das für jedes Team ganz schön in die Hose gehen. Der Pritzwalker FHV mußte am Samstag sein im Februar ausgefallenes Auftaktspiel zur Rückrunde bei den Falkenthaler Füchsen austragen. Man trat leicht ersatzgeschwächt an – es fehlten u.a. Kaptitän Niemann als Abwehrchef krankheitsbedingt und die Offensivkräfte Steven Otto und Viktor Mateev. Als Ausgleich hatte sich der FHV etwa 20 eigenen Fans mitgebracht, die mit zwei vom Verein gestellten Kleinbussen oder privat anreisten. Und das war das ganze Spiel über lautstark zu hören. „FHV! FHV!“ wurde auf dem fremden Platz skandiert. Mit diesem Fan-Aufgebot stellten die Pritzwalker gut ein Drittel der Zuschauer. Die Falkenthaler staunten nicht schlecht.

Die Partie begann so, wie man es von unseren Kickern schon aus den letzten Begegnungen gewöhnt ist. Die ersten 15 Minuten sahen einen druckvollen Gegner und unsere Mannschaft bekam erstmal keinen Zugriff auf das Spiel. Der stürmische Wind und der kleine Platz mit zeimlich ramponiertem Rasen erforderten von den Gästen doch eine gehörige Eingewöhnung. Falkenthal wollte endlich etwas reißen und griff in den ersten Minuten beherzt an. Einige gute Chancen ließen sie allerdings liegen. Nach 13 Minuten erkämpften sie eine Ecke. Der Ball kam tückisch nah vor das Pritzwalker Tor. Keeper Marcus Boldt wollte ihn abfangen, wurde dabei aber von einem Gegner attackiert. Auch eine Windböe war gegen uns und so griff Boldt daneben. 1:0 für den Letzten.

Wie so oft hatte der FHV nach 15 Minuten das Ganze zunehmend sicherer im Griff. Jetzt gewann man die meisten Zweikämpfe und brachte auch die Pässe zum eigenen Mann. Ein ums andere Mal gelangte man gefährlich vor das Falkenthaler Tor. Nach 23 Minuten hatte auch Pritzwalk Glück, als eine Hereingabe von links von einem Gegner ins eigene Tor abgelenkt wurde. Dabei sah auch der Heimtorhüter nicht besonders gut aus.

Jetzt ließ Pritzwalk nicht mehr locker. Die Kombinationen auf dem schwer bespielbaren Platz klappten. Mit höchster Stimmkraft trieben die mitgereisten Anhänger unsere Spieler nach vorn. Es ging mit den Toren weiter im 10-Minuten-Takt. Nach 33 Minuten nutze Mathias Altenburg eine Schusschance nach einem Gewühl im gegnerischen Strafraum und die FHV-Führung war geschafft. Mit diesem 2:1 für die Gäste ging es auch zum Pausentee.

In Halbzeit Zwei ließ Pritzwalk überhaupt nichts mehr anbrennen. Der Tabellenletzte konnte immer weniger mithalten. Die spielerischen und konditionellen Stärken unseres Teams setzten sich durch. Nach einigen ausgelassenen Chancen gegen die erstaunlich offene Deckung der Falkenthaler pfiff der insgesamt etwas überfordert wirkende Schiedsrichter Elfmeter. Tony Schulz schob das Leder ohne Probleme zum 3:1 ein. Kurz danach wurde Jan Meier nahe der Mittellinie gefoult. Es war schnell zu erkennen, dass hier eine ernstere Verletzung vorlag. Der gegnerische Torwart hielt nicht viel von Fairness und forderte den Verletzen auf sofort wieder aufzustehen. Das machte den Pritzwalker Anhang reichlich wütend. Unsportlichkeit war noch ein zurückhaltender Vorwurf, den sich der Falkenthaler Schlußmann anhören mußte. Jan Meier wurde von Mitspielern und Betreuern vom Platz getragen. Ein Rettungswagen kam und versorgte den offensichtlich am Sprunggelenk verletzten jungen FHV-Akteur. Für ihn kam der kurzfristig in den Kader aufgerückte FHV-Ersatzmann Milan Glißmann.

Dann ging es endlich mit Fußball weiter. Die Heimmannschaft kam zwar noch zwei-, dreimal gefährlich vor unseren Kasten, konnte aber keine der guten Einschusschancen nutzen. Anders die Pritzwalker. Der vorlaute Füchse-Keeper bekam schon bald seine Strafe, als sich Matze Altenburg im Strafraum durchsetzte und ihm den Ball zwischen den Beinen hindurch ins Tor zirkelte. Dabei sah der Torwart wieder nicht gerade souverän aus. 4:1. Die Partie war nun endgültig entschieden. Die gute Laune bei den Pritzwalker Spielern und ihren Anhänger wuchs immer mehr. Leider ließ ein Falkenthaler Spieler seinem Frust bei einem üblen Foul freien Lauf. Dafür gab es nur eine Antwort: Rot!

In Unterzahl war der Gastgeber natürlich noch weiter unterlegen und so war das abschließende 5:1 durch den zweiten Doppeltorschützen des Tages Tony Schulz fast folgerichtig. Großer Jubel beim Abpfiff. Die FHV-Männer haben nun die letzten vier Spiele alle gewonnen – und das durchweg verdient (Premnitz 3:0. Babelsberg II 7:0, RSV Eintracht 3:2 und jetzt Falkenthal mit 5:1). Zwölf Punkte aus vier Begegnungen. Das verschaffte dem Verein einen guten Abstand zu den Abstiegsplätzen. Noch ist allerdings der Klassenerhalt für den Aufsteiger FHV nicht gesichert. Bei noch ausstehenden Heim-Partien z.B. gegen FSV Babelsberg, Perleberg und am letzten Spieltag gegen den SC Oberhavel Velten kann das unsere Mannschaft aber aus eigener Kraft schaffen. Mit solchen Leistungen wie zuletzt auf jeden Fall!

Die Fans feiert noch ausgiebig. Zuletzt mußte in der kleinen Kneipe auf dem Fußballplatz noch ein neues Bierfass besorgt werden. Das eine war auf Grund der tatkräftigen Hilfe der Gäste alle. Diese Fantour war für alle Beteiligten eine tolle Sache. Dank gilt dem FHV und besonders den beiden Fahrern Karsten Rohde und Brian Röhl.

Am Ende formierten sich alle, Spieler, Betreuer und auch die mitgereisten FHV-Anhänger zu einem schönen Erinnerungsfoto für unsere PRITZWALKER STADTZEITUNG (siehe links unten).

Die nächste Partie des Pritzwalker FHV gibt es am 22.04. wieder auswärts beim Siebten FC 98 Hennigsdorf.

Hartmut Winkelmann

Ergebnisse und Tabelle hier >>

 

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