AfD

Linke verzichten vorerst auf eigenen Kandidaten

Die Linksfraktion in der Pritzwalker Stadtverordnetenversammlung beriet in Giesensdorf. Die ehemalige Ortsvorsteherin Britta Eggert wünscht sich im Namen der Einwohner einen Spielplatz am Dorfgemeinschaftshaus. Quelle: Andreas König

 

Die „MAZ“ berichtet heute ausführlich und treffend über die Fraktionssitzung der Linken in der Pritzwalker Stadtverordnetenversammlung am Dienstag im Ortsteil Giesensdorf:

„Linke verzichten auf eigenen Kandidaten

Für die Wahl des Bürgermeisters in Pritzwalk wird die Linke keinen eigenen Bewerber ins Rennen schicken. Darauf verständigte sich die Fraktion in ihrer Sitzung in Giesensdorf. Man wolle die Mitgliederversammlung der SPD abwarten, um zu sehen, wen die Sozialdemokraten nominieren. Im Falle des Hainholz-Verkaufs durch die Stadt wurde Akteneinsicht beantragt.

Pritzwalk/Giesensdorf. Die Fraktion der Linken in der Stadtverordnetenversammlung will bislang keinen eigenen Kandidaten für die Wahl des Bürgermeisters der Stadt Pritz­walk aufstellen. Das wurde in einer öffentlichen Fraktionssitzung der Partei in Giesensdorf deutlich. Zunächst hatte es Gerüchte gegeben, dass die Partei einen eigenen Kandidaten benennen werde. „Das war mal so eine Idee“, sagte Fraktionsvorsitzender Hartmut Winkelmann, die aber gegenwärtig nicht weiter verfolgt werde. Stattdessen wolle man abwarten,wie sich die SPD entscheidet. Die Sozialdemokraten beraten bekanntlich in ihrer Mitgliederversammlung am 10. April ihr Vorgehen in der Kandidatenfrage.
Linke möchte auch anderen Kandidaten anhören

Bis dahin ist zwar die Frist abgelaufen, innerhalb der sich die Fraktionen zur Kandidatur des parteilosen Bewerbers Ronald Thiel äußern sollten, doch sei das nicht anders zu handhaben. „Wenn es einen weiteren Kandidaten gibt, müssen wir uns dessen Vorstellungen natürlich auch anhören“, begründete Hartmut Winkelmann. Bis dahin halte man sich die Kandidaten-Frage offen. „Klar ist nur, dass wir in keinem Fall den Kandidaten der AfD unterstützen“, sagte der Fraktionsvorsitzende.

Akteneinsicht beim Hainholz-Verkauf beantragt

Beim Hainholz-Verkauf an die Firma Art Attack sieht die Fraktion erhebliche Ungereimtheiten. Sie möchte daher laut Nicole Czaja „eine Chronologie der Ereignisse erstellen“ und hat zu diesem Zweck Akteneinsicht beantragt. „Das Schlimme an der jetzigen Situation ist der erhebliche Vertrauensverlust der Menschen“, sagt Andreas Schmolke. Vor allem der Verdacht, dass es „Mauscheleien“ gegeben haben könnte, beschäftige die Leute. Die Linksfraktionäre wollen nun wissen, zu welchem Zeitpunkt die Stadt von den Kaufabsichten wusste, wann die Notwendigkeit des Erhalts der Fläche von der Forstbehörde angemahnt wurde und vieles mehr. Der Termin sei bereits für den 28. März vereinbart worden. René Haber wies darauf hin, dass es den meisten Bürgern weniger darum ginge, das Hainholz als Naherholungsgebiet und Biotop zu erhalten, sondern um den Verdacht von Ungereimtheiten im Vorfeld des Verkaufs. „Auch die Gegner, die jetzt auf den Plan getreten sind, handeln nicht uneigennützig“, bemerkte er. Grundsätzlich lehne es die Fraktion ab, dass Informationen aus dem nichtöffentlichen Teil in die Öffentlichkeit gelangen, doch nun müsse man reagieren. Das jetzige Resultat soll als Lehre dienen „im Zweifel nein zu sagen“, erklärte Hartmut Winkelmann.
Spielplatz für Giesensdorf wäre wünschenswert

Die Wahl des Veranstaltungsortes fiel übrigens nicht zufällig auf das Dorfgemeinschaftshaus in Giesensdorf. „In einigen Ortsteilen haben wir ja keine Ortsbürgermeister“, begründete Andreas Schmolke. „Daher kommen diese Orte immer ein wenig zu kurz, wenn es um Investitionen und ähnliches geht.“ Die frühere Ortsvorsteherin Britta Eggert habe den Wunsch an ihn herangetragen, dass auf der Freifläche an dem Gemeinschaftshaus ein Spielplatz entsteht. Das Haus fungiert sowohl als Begegnungsstätte als auch als Feuerwehrdomizil. Mit einem Spielplatz würde man der Tatsache Rechnung tragen, dass es gegenwärtig 37 Kinder in Giesensdorf gibt. Das eingezäunte Gelände böte den Eltern Sicherheit, während sie sich unterhalten. „Wir hätten dann einen Mehrgenerationentreff“, sagte Britta Eggert.“

Von Andreas König

Lesen Sie hier den Artikel der MAZ >>

 

 

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