Jugend

Mit großem Kampf zum Sieg im Kellerduell

pritzwalker,fhv03FHV-Männer siegen im letzten Moment mit 3:2 (0:1) im Abstiegskampf

Mit der SG Michendorf kam am Samstag ein Mitbewerber aus dem Landesliga-Tabellenkeller ins Pritzwalker Stadion. Für beide Teams war die Party immens wichtig, praktisch ein „Sechs-Punkte-Spiel“. Der FHV wollte unbedingt die reichlich naive 1:4-Pleite aus dem Hinspiel vergessen machen und die Mission Klassenerhalt von Anfang an erfolgreich gestalten.

Zu Beginn zeigten sich beide Mannschaften reichlich nervös. Klare Kombinationen wurden kaum gespielt. Erst nach gut 15 Minuten kamen die Pritzwalker zu einem etwas gefährlicheren Abschluss. Michendorf bekam die Partie besser in den Griff. Sie überbrückten das Mittelfeld mit langen Bällen auf ihre schnellen Spitzen. Das brachte die Heimabwehr öfter in Schwierigkeiten. Selbst kam der FHV kaum gefährlich in den gegnerischen Strafraum. Die Michendorfer Abwehr stand zu diesem Zeitpunkt gut. Die Verteidiger sicherten sich gegenseitig ab und im Kampf um den Ball waren sie oft in Überzahl. Trotz einiger kleiner Chancen fiel dann nach etwa einer halben Stunde doch recht überraschend, wenn auch nicht unverdient, das 1:0 für die Gäste. Ihr bester Angreifer mit der Rückennummer 7 drückte von der rechten Strafraumseite ab und der Ball klingelte im Pritzwalker Tor.

Der FHV fand danach immer noch nicht zu seinem Kombinationsspiel. Immer wieder landeten selbst einfache Passbälle in den Füßen des Gegners. Zur Pause hatten die treuen Zuschauer kein sehr gutes Gefühl für den weiteren Verlauf der Partie.

Das Heimteam hatte sich allerdings etwas vorgenommen. Das merkte man sofort. Swolana war für Otte gekommen. In der Abwehr zog mehr Übersicht ein. Jetzt funktionierten auch die Kombinationen besser. Immer wieder rollten gefährliche Angriffe auf das Michendorfer Tor zu. Eine dieser Attacken nutzte der FHV nach gut 60 Minuten für eine scharfe Flanke auf den aufgerückten Robert Vogt. Der fackelte nicht lange und drosch das Leder vom rechten Torraumeck aus in die Maschen. Volles Risiko und voller Erfolg. Ausgleich! Jetzt konnte es ja nur noch besser laufen, dachte man im Publikum.

Es kam leider anders. Aus einem der jetzt weniger zwingenden Michendorfer Entlastungsangriffe folgte ein Distanzschuss der Nummer 7 und FHV-Keeper Boldt ließ den Ball aus unerklärlichen Gründen in den Kasten rollen. Wieder lag der FHV zurück.

Großartig, wie die Pritzwalker nun weiter kämpften. Allen voran war es wieder Tony Schulz, der die gegnerische Abwehr ein ums andere mal durcheinander wirbelte. Ein wegen Meckerei gegen Michendorf verhängter indirekter Freistoss aus etwa 12 Metern Distanz konnte nicht zum erneuten Ausgleich genutzt werden. Dann aber war nach einem druckvollen Strumlauf über Schulz und Altenburg in den Strafraum wieder Robert Vogt am richtigen Ort. Er schaffte es irgendwie aus einem undurchsichtigen Handgemenge heraus dem Ball die richtige Richtung über die Torlinie der Gäste zu geben. 2:2.

Wer nun dachte der FHV gäbe sich damit zufrieden, der täuschte sich. Weiter rollte ein Angriff nach dem anderen auf das Tor der SG Michendorf zu. Deren Spieler ließen konditionell spürbar nach. Pritzwalk drehte weiter auf und manchmal wird ja auch der Fleißige belohnt: In allerletzter Minute schob Routinier Silvio Münch den Ball noch einmal ins Gäste-Tor. Siegtreffer in der 90. Minute. Das war letztendlich verdient, wenn auch etwas unglücklich für Michendorf. Der sehr gute junge Schiedsrichter pfiff pünktlich ab und im Pritzwalker Stadion herrschte eitel Sonnenschein! Mit diesem wichtigen Sieg hat der FHV Anschluss an die Mitabstiegskandidaten Michendorf, Babelsberg und Velten gefunden.

Es bleibt zu hoffen, dass sich in Zukunft noch mehr Zuschauer diese tolle Atmosphäre zu Gemüte ziehen.

Eine böse Überraschung gab es an diesem Spieltag für den Spitzenreiter FSV Bernau: Man verlor mit 1:3 beim TSV Premnitz.

HW

 

Ergebnisse und Tabelle hier >>

 

 

 

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