Arbeit und Soziales

Dauergenehmigung für ambulante Fahrten ist möglich

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Dies ist das Formular „Verordnung einer Krankenbeförderung“. Es ist beim Arzt erhältlich und wird von diesem ausgefüllt.

Hier das entscheidende Detail des Formulars. es muss vom Arzt eine dauerhafte Mobilitätseinschränkung vermerkt werden.

Hier das entscheidende Detail des Formulars. es muss vom Arzt eine dauerhafte Mobilitätseinschränkung vermerkt werden.

Wichtige Information für Patienten

Viele ältere Bürgerinnen und Bürger haben gesundheitliche Probleme, müssen öfter zum Arzt – und der hat seine Praxis ja selten gleich um die Ecke. Bei notwendigen Facharztbesuchen sind die Wege meistens noch weiter.

Sind die Patienten, wie oft der Fall, in ihrer Mobilität eingeschränkt, bleibt für das Erreichen der notwendigen medizinischen Hilfe eigentlich nur noch eine Taxifahrt. Und das geht auf die Dauer ins Geld!

Wie uns jetzt die Taxiunternehmerin Katja Pfennigschmidt von Taxi Wagner in Pritzwalk informierte, gibt es für das Problem aber eine Lösung.

Patienten können sich von ihrem Arzt eine Dauergenehmigung für ambulante Fahrten besorgen. Dies geht aber nur bei einer „dauerhaften Mobilitätseinschränkung“. Die Ärzte bestätigen den Bedarf und stellen ein entsprechendes Schriftstück (siehe oben) aus. Damit geht der Patient dann zu seiner Krankenkasse und kann sich so die Kostenerstattung für die nötigen Taxifahrten holen. Wichtig ist, dass diese Dauergenehmigung im ersten Quartal des Jahres beantragt wird, also bis Ende März.

Wenn Sie betroffen sind – also ernsthaft gehbehindert sind oder einen gewissen Pflegegrad haben – können Sie zu Ihrem Arzt gehen. Der kennt diese Regelung und gibt Ihnen den entsprechenden Bescheid für die Kasse. Für Patienten, die keine solche Bestätigung erhalten, gibt es die Möglichkeit eine Stadtfahrt mit dem Taxi für normalerweise 5€ zu bestellen.

Wenn Sie weitere Fragen haben, können Sie sich auch direkt an ein Taxi-Unternehmen wenden, z.B. an Taxi-Wagner, Marktstraße 29 in Pritzwalk, Tel. 0 33 95 / 30 61 43.

PSZ

(Aus der PRITZWALKER STADTZEITUNG Ausgabe 47 – Januar 2017)

 

 

 

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