Familie

Vorsicht bei einem Rechnungslink!

Credit card being stolen by a hand through the 'internet'. The credit card is fictitious.

Die Kreisverwaltung Prignitz gibt einen Warnhinweis des Landeskriminalamtes weiter.

20.12.2016

Warnmeldung der Zentralen Ansprechstelle Cybercrime (ZAC) des LKA Brandenburg …

Aktuell befinden sich massenhaft Spam-Mails im Umlauf, die die Mailempfänger mit gefälschten Rechnungen verunsichern. Zahlreiche Mailempfänger, aber auch Inhaber von Firmen, deren Namen für den Mailversand missbraucht werden, kontaktierten bereits für Nachfragen die Polizei oder um auf die „Masche“ hinzuweisen. Die Cyberkriminellen benutzen im Briefkopf der Rechnung als Firmenname tatsächlich existierende Unternehmen aus ganz Deutschland. Hier werden Namen z. B. von Bauunternehmen, Handwerksbetrieben, Ingenieurbüros, Steuerkanzleien usw. benutzt, um die Rechnung echt wirken zu lassen. Auch die hinterlegten Kontaktdaten der Firmen sind zumeist korrekt. Weiterhin greifen die Täter auf Adressdaten der Mailempfänger zu, die ebenfalls nahezu aktuell sind. So werden die Empfänger zusätzlich verunsichert und verleitet, einen beigefügten Link zur Download der Rechnung auszuführen.

Die Rechnungsinhalte beziehen sich beispielsweise auf angebliche Käufe von Hard- und/oder Softwareprodukten im Wert von mehreren tausenden Euro. In der Betreffzeile dieser E-Mails werden häufig Begriffe wie z. B. „Kalkulation“, „Faktur“, „Bilanz“, „Kalkül“, „Rechnung“ oder „Rechexempel“ verwendet. Die Inhalte dieser Rechnungen sind jedoch gefälscht, da es tatsächlich keine derartigen Bestellungen oder Käufe gegeben hat. Die Täter wollen lediglich, dass die Empfänger auf den Link klicken, der dann zum Download von Schadsoftware (z. B. Krypto-Lösegeld-Trojaner) in der Regel auf Windows-basierten Computern führt.

Klicken Sie unter keinen Umständen auf den Link oder öffnen Sie keine Dateien aus dem Anhang!

Sie können diese Mail einfach löschen! Eine Kontaktaufnahme zu den benannten Firmen ist nicht notwendig. Teilweise warnen diese bereits auf den eigenen Internetseiten vor der Gefahr. Sollten Sie bereits in die Falle der Täter getappt sein, so sollten Sie Ihren Computer mit einer aktuellen Antivirensoftware auf Schadsoftware ausführlich prüfen. Zusätzlich können Sie für Windows den PC-Cleaner oder EU-Cleaner von www.botfrei.de nutzen.
Sollte es zu einer Infizierung Ihres Computersystems mit Schadsoftware gekommen sein, wird in jedem Falle gebeten, Strafanzeige bei der Polizei zu erstatten.

Kontakt & Information: ZAC – Zentrale Ansprechstelle Cybercrime für die Wirtschaft und Behörden im Land Brandenburg: Partner für Informationen zur Vermeidung von Cybercrime-Angriffen als auch bei Ermittlungen zu qualifizierten Cybercrime-Straftaten gegen Firmen und Behörden

Tel. 03334 388-8686,
E-Mail: ZAC@polizei.brandenburg.de
außerhalb der Bürodienstzeit: Tel. 0331 283-3035 / Fax. – 3059
(Einsatz- und Lagezentrum des Polizeipräsidiums)

 

 

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