Arbeit und Soziales

Insolvenzverfahren des Zahnradwerkes läuft an – Prico Gear nicht betroffen

zahnradwerk_pritzwalkLöhne sind gesichert. Vorerst keine Entlassungen …

Im Fall der Insolvenz des Pritzwalker Zahnradwerkes sind ein Berliner Rechtsanwaltsbüro und eine Potsdamer Unternemensberatung als offizielle Begleitung der Geschäftsführung benannt worden. Erste Gespräche fanden bereits unmittelbar nach dem Insolvenzantrag am Donnerstag statt.

Die Insolvenz wird, wie berichtet, für drei Monate in Eigenregie geführt. Das bedeutet, dass die hiesige Betriebsleitung weiterarbeiten kann. Der Geschäftsbetrieb geht vorerst normal weiter. Die Gehälter der Beschäftigten sind durch das Insolvenzgeld der Arbeitsverwaltung für diese Zeit in voller Höhe gesichert.

Das Zahnradwerk hat nun Zeit einen Sanierungsplan zu erarbeiten. Wird dieser akzeptiert, besteht durchaus die Chance das Unternehmen nach der Dreimonatsfrist normal weiter zu führen. Ob es nach den drei Monaten Entlassungen geben wird ist noch unklar. Zahnradwerkchef Heiner van de Loo konnte das gestern nicht ausschließen.

Kommunale Abgeordnete aus Pritzwalk haben bereits Kontakt zu Landtagsabgeordneten aufgenommen, die mit der Landesregierung über eine mögliche Unterstützung des Zahnradwerkes in dieser schwierigen Situation sprechen werden. Die Tochterfirma Prico Gear, welche sich auf Teile für Windräder spezialisiert hat, ist von dem Insolvenzverfahren nicht betroffen.

PSZ

 

 

.

Advertisements

Kommentar verfassen

Bitte logge dich mit einer dieser Methoden ein, um deinen Kommentar zu veröffentlichen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s