Arbeit und Soziales

Zahnradwerk Pritzwalk ist insolvent

zahnradwerk_pritzwalk_03Folgen der Russlandsanktionen sind einer der Gründe …

Alarmierende Nachrichten aus Pritzwalk: Das Zahnradwerk, Rückgrat der heimischen Wirtschaft seit Jahrzehnten und Arbeitgeber für viele Menschen, hat am Donnerstag Insolvenz angemeldet. Gerüchte über schlecht laufende Geschäfte kursierten schon länger. Jetzt herrscht Gewissheit.

Es handelt sich allerdings vorerst um eine Insolvenz in Eigenregie. Das bedeutet, dass der Betrieb weiter existiert und nun in einer dreimonatigen Phase die Möglichkeit hat unter Gläubigerschutz einen Sanierungsplan zu erstellen. Die momentan 238 Beschäftigten erhalten vorerst ihr Geld als Insolvenzgeld vom Arbeitsamt. Für die Zukunft kann der Geschäftsführer Heiner van de Loo Entlassungen aber nicht ausschließen.

Zu den Gründen, warum das Zahnradwerk in eine derartige Schieflage gekommen ist, machte der Geschäftsführer deutliche Aussagen. Allein der Eisenbahnbaukonzern Bombardier hat bisher Rechnungen in Höhe von einer Million Euro nicht bezahlt. Weiterhin hat das Unternehmen als Folge der Russlandsanktionen stornierte Aufträge im Wert von 600.000 Euro zu verkraften.

Hartmut Winkelmann / PSZ live

 

 

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