Innenstadtbelebung

Nun doch schon Chaos am ersten Tag

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Hier geht es nur noch über die Poststraße weiter. Viele fahren dann durch die enge und zugeparkte Dörfelstraße weiter.

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Missverständliche Schilder lassen auch diesen Autofahrer geradeaus weiter steuern. Er wird bal auch umdrehen müssen.

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Eine logische Umleitung wurde nicht ausgeschildert. Warum?

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Der Zugang zu An der Promenade ist dicht.

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Fast zwei Meter tief hat man schon gegraben.

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… und schon drückt das Grundwasser hoch.

Eigentlich war alles angekündigt und geplant. Als aber nun gestern mit den Arbeiten am Unterbau der Bergstraße zwischen Poststraße und Straße An der Promenade begonnen wurde, zeigten sich die nicht bedachten Probleme sofort. Die neue Baustelle und die daraus entstehenden Verkehrsprobleme waren heute überall in der Stadt Thema Nummer 1.

Für Autofahrer, besonders ortsunkundige, ist alles absolut unübersichtlich ausgeschildert. Kommt man aus Richtung Wittstock an die Kreuzung Bergstraße/Lindenstraße/Zur Hainholzmühle zeigen Verkehrszeichen an, dass man bei Weiterfahrt auf der Bergstraße in einiger Entfernung keine Wendemöglichkeit für LKW`s mehr hat. Als PKW-Lenker erkennt man zuerst gar keine Probleme. Erst an der Baustelle selbst kommt der Schreck – Durchfahrt verboten!

Laut den ursprünglichen Verlautbarungen der Stadtverwaltung sollte die Straße An der Promenade (u.a. Zugang zur Bildungsgesellschaft und OSZ) offen bleiben. Dann kam die große Überraschung: Der Zugang zu dieser Straße ist bereits zwei Meter tief aufgebuddelt! Das soll nach Auskunft von Fachleuten auch über den gesamten Bauzeitraum so bleiben. Wie das mit dem Zugang zu den Bildungseinrichtungen geregelt werden soll, steht wohl in den Sternen.

Die gesamte Maßnahme soll bis Jahresende abgeschlossen sein. Dem stehen allerdings zwei gravierende Probleme entgegen. Erstens: Schon heute dringt von unten Grundwasser in das Bauloch. Die Pumpen laufen bereits jetzt im Hochbetrieb, denn hier liegt durch die Nähe der Dömnitz eines der feuchtesten Gebiete Pritzwalks. Zweitens: Genau an diesem Platz stand bis in den Anfang des 19. Jahrhunderts das Kemnitzer Tor, eine der großen Zugänge zur mittelalterlichen Stadt. Hier werden die Archäologen mit Sicherheit fündig. Und das heißt zumeist Bauverzug um mehrere Wochen!

Wütend sind bereits viele Anwohner von Linden-, Bahnhofs-, Hagen- und vor allem Dörfelstraße. Der gesamte West-Ost-Verkehr samt großen Agrarfahrzeugen sucht sich seinen Weg durch die kleineren Nebenstraßen. Selbst in der Jahnstraße herrschte heute reger Verkehr. Die sowieso unübersichtliche Kreuzung mit der Dörfelstraße wird damit zuabsoluten Horrorecke. Es scheint nur eine Frage der Zeit, wann es hier erstmals kracht.

Hätte man nun eine erkennbare Umleitung ausgewiesen, würde man den Anwohnern von Linden-, Bahnhofs- und Hagenstraße zwar Lärmbelstungen zumuten, man hätte das nun existierende totale Chaos in allen Nebenstraßen vermieden. Die Ausschilderung ist eine Katatstrophe. Die Zitate etlicher Pritzwalkerinnen und Pritzwalker, die heute an uns herangetragen wurden, verschweigen wir aus Höflichkeit an dieser Stelle.

Von Seiten der Stadtverwaltung muß möglichst schnell nachgebessert werden. Ein paar ordentliche Verkehrszeichen werden ja aufzutreiben sein!

PSZ

 

 

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