Geschäfte vorgestellt

Wie und wo für REWE gebaut wird

DSCI3533 DSCI3532Details der Bauplanung in der Bergstraße/An der Promenade vorgestellt

Der Pritzwalker Stadtentwicklungsausschuss beschloss in dieser Woche eine Zustimmung zum Vorhaben eines Bauträgers im Bereich der alten Jugendmode an der Bergstraße und angrenzenden Grundstücken wie auch Kleingärten einen neuen REWE-Frischemarkt zu errichten. Bauherr und Planungsbüro standen nun schon zum zweiten Male den Abgeordneten ausführlich Rede und Antwort. Den Anwesenden erklärten die Investoren, dass es sich bei dem geplanten Markt um einen hochmodernen Entwurf handele. Es würden vor allem recycelbare Baustoffe und Konstruktionen verwendet. Gerade für ältere Kunden hat man einen naturlichtdurchfluteten Einkaufsbereich vorgesehen. Deshalb wird fast den gesamten Bau ein Fensterband in Deckenhöhe umgeben. Es handele sich um ein neuartiges Modell, welches aktuellen Maßstäben für die Verkaufsfläche und damit verbundener Sortimentsbreite genüge. Profitieren würde der einkaufende Kunde.
Trotz aller angepriesener Vorteile bleibt die Ansicht des neuen Marktes trist. „Eine Schönheit bauen Sie uns da nicht gerade hin.“ meinte der Abgeordnete Winkelmann zu den Investoren. Er mache sich vor allem Sorgen um die Zukunft des Frischemarktes Schröder in der Marktstraße. Wenn dieses Geschäft in Schwierigkeiten käme, wäre das ein sehr hoher Preis für den neuen Markt und ein riesiger Verlust für ein belebtes Zentrum.
Der Neubau wird um einiges weiter von der Bergstraße entfernt stehen, als die alte Jugendmode. Vor und neben dem Haus sind bis zu 75 Parkplätze geplant. Die Zufahrt liegt im Bereich der abzureißenden maroden Häuser direkt an der Bergstraße. Es wird nur das in Privatbesitz verbleibende Haus, in dem sich heute die „Burgerschmiede“ befindet, stehen bleiben.
Die Stadtverwaltung legte im Planungsprozess Wert auf den Erhalt des durchgängigen Grüngürtels rings um die historische Altstadt. So bleiben die Kastanien an der Ecke An der Promenade in jedem Fall stehen. Stadtverordneter Winkelmann hatte schon vorher erklärt, dass man dabei nicht zu Kompromissen bereit sei. Der Investor spricht nun auch von einem kleinen Grüngürtel zwischen Parkplätzen und Bergstraße.
Aus Gründen der Verkehrssicherheit auf der vielbefahrenen Straße wird eine Überquerungshilfe, sprich eine kleine Fußgängerinsel, in Höhe des Weges zur Alten Post als Teil der Auflagen für den Bauherrn errichtet.
In den Frischemarkt mit reichhaltigem Sortiment wird ein Backwarengeschäft integriert. Von der innenstadtnahen Lage des neuen REWE-Marktes verspricht man sich Synergieeffekte auch für die Geschäfte im Zentrum. Ob das funktioniert bleibt offen. Der gleiche Bauträger errichtet noch vor dem Pritzwalker Vorhaben in Wittstocks Röbeler Straße einen baugleichen Markt. Um die Errichtung eines neuen Versorgungsstandortes planungsrechtlich zu ermöglichen mussten die Stadtverordneten die interkommunale Einzelhandelskonzeption zwischen Wittstock und Pritzwalk ändern. Diese hatte man im Rahmen des gemeinsamen Mittelzentrums zuvor verabredet. Genau das beschloß der Stadtentwicklungsausschuss jetzt. Eine Zustimmung der SVV ist zu erwarten.

 

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