Sport

Gegner mit 5:0 vom Platz gefegt

fussballPritzwalker FHV – Lok Brandenburg  5:0 (3:0)

Na das war doch mal ein gelungenes Osterfest für die Männer des FHV! Nach dem 2:0-Auswärtserfolg im Regionalderby gegen Meyenburg am Samstag trafen unsere Kicker auf den zu Saisonbeginn als Aufstiegsfavorit gehandelten Tabellen sechsten aus Brandenburg. Die Gäste hatten bisher, ganz gegen alle Erwartungen eine durchwachsene Saison hingelegt. Verletzungen warfen den Verein immer wieder zurück. So fehlten auch in Pritzwalk sechs Stammspieler beim Nachholspiel der landesklasse West. Das kann aber keine Entschuldigung sein, auf der sich die Mannschaft ausruht, wie nach Spielende der sympathische Gästecoach Ralf Gutschmidt bekannte.

In der ersten Viertelstunde sahen die Zuschauer ein offenes Spiel mit viel Einsatz, aber in jeder Beziehung fair. Nach 15 Minuten spielte Lok schnell über die linke Seite nach vorn, die präzise geschlagene Flanke erreichte einen Brandenburger Angreifer, aber dieser zog zur Erleichterung der Pritzwalker aus etwa sechs Metern knapp am linken Pfosten vorbei. Das wirkte wie ein Weckruf für die Einheimischen. Ab sofort spielte der FHV durchdacht, zweikampfstark und äußerst ansehnlich auf das vom lautstarken Brandenburger Keeper gehütete Gehäuse. Schon nach 17 Minuten musste dieser hinter sich greifen. Der an diesem Tage besonders gut aufgelegte rechte Außenstürmer Mario Dimitrov verwandelte seine Chance konsequent zum Führungstreffer der Heimmannschaft. Nun hatte der FHV die Partie im Griff. nach 25 Minuten war es wieder Mario Dimitrov, der den Ball ins Netz beförderte.

Bei Brandenburg lief kaum etwas zusammen. So war es der FHV, der eine Gelegenheit nach der anderen erspielte und schon in der 27. Minute brachte Abwehrmann Norman Will den Ball zum 3:0 über die Linie. Es folgten weitere erstklassige Chancen der Pritzwalker. Die Sonne lachte vom Himmel und unsere Kicker zeigten ein sehr gutes Spiel. Einziger Kritikpunkt zu dieser Zeit war die mangelnde Effektivität. Trotzdem: Eine 3:0-Führung zur Pause gegen Brandenburg, dass ist schon was ordentliches!

Pritzwalk zeigte sich reifer in der Spielanlage. Man ruhte sich nicht aus, spielte weiter druckvoll nach vorn. Lohn der Bemühungen war in der 60. Minute ein weiterer Treffer. Diesmal beförderte ein Gästespieler den Ball über die eigene Linie. Der FHV blieb gefährlich und die Gegenwehr von Lok Brandenburg war nicht wirklich groß. Viktor Mateev traf dann noch zum 5:0-Endstand. In einem wirklich ansehnlichen Spiel siegten unsere Männer klar, ungefährdet und absolut verdient. Brandenburgs Trainer Ralf Gutschmidt meinte anschließend: „Man kann verlieren, aber wenn man es so tut, wie wir heute ist das trotz Verletzungsausfällen nicht akzeptabel. Zu einer Mannschaft gehören mehr als elf Stammspieler. Wenn das so weiter geht, dann sehe ich für uns schwarz für den Rest der Saison. Wir haben Glück gehabt, dass Pritzwalk mit seiner einfachen und erfolgreichen Spielweise uns heute nicht noch mehr eingeschenkt hat.“

Ein anständiges und ehrliches Statement!

Pritzwalk hat jetzt seine Nachholspiele absolviert und ist durch diese beiden Siege auf Platz 5 der Tabelle gestiegen. Lok Wittstock liegt als Vierter nur noch zwei Punkte vor dem FHV.

 

Hier geht`s zur Tabelle und den Ergebnissen der Nachholspiele >> 

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