Sport

Niederlage nach schlechtem Spiel

fussballMit großen Erwartungen und gleich vier neuen Spielern, allesamt bulgarische Neuverpflichtungen, startete der FHV in das erste Spiel der Rückrunde in der Fußball-Landesklasse West. In einer zerfahrenen ersten Halbzeit konnte keines der beiden Teams entscheidende Vorteile erlangen. Eine typische Partie zwischen Pritzwalk und Nauen: Seit Jahren laufen die Begegnungen so ab. Letztendlich werden die Spiele meistens auch etwas ruppig. So auch diesmal, wobei der absolut schwache und keinerlei Autorität ausstrahlende Schiedsrichter eine Menge selbst beitrug. Was der Mann, auf beiden Seiten für Entscheidungen fällte, war selbst einem Stammkunden beim Optiker Fielmann nicht ersichtlich. Peinlich – und ein Ausdruck des eklatanten Schiedsrichtermangels im Fußballverband.

War die Partie in Halbzeit 1 schon wenig ansehnlich, so lief bei Pritzwalk danach absolut nichts konstruktives mehr. Besonders beim Thema Torgefährlichkeit war beim FHV wieder einmal Fehlanzeige. Auch die vier neuen Bulgaren konnte mit durchwachsenen Leistungen wenig zur Besserung beitragen. Insgesamt hatte man den Eindruck, dass die Pritzwalker Spieler nicht so richtig klar kamen mit dem neuen Mannschaftsgefüge und den ihnen zugeordneten Aufgaben. Ein Beispiel war Silvio Münch. Im defensiven Mittelfeld wußte er nicht so recht, was er dort tun sollte und hatte schnell eine ausgesprochen schlechte Laune.

Ganz anders kamen die Nauener aus der Kabine. Sie spielten zügig nach vorn, kombinierten ansehnlich und erzielten so eine gewisse Gefährlichkeit für das von Boldt gehütete FHV-Tor. Nach wenigen Minuten drang ein Nauener in den Pritzwalker Strafraum ein und wurde gelegt. Das konnte man pfeifen. Den fälligen Elfer knallte der VfL-Schütze sehenswert unter die Latte. Keine Chance für Boldt.

Danach hatte der Schiedsrichter wieder einige wirre Momente. Er verteilte gelbe Karten zuhauf, oft ohne das der Zuschauer den Grund erkennen konnte. Dann wieder ließ er Akteure auf beiden Seiten ohne Konsequenzen ziemlich rüde einsteigen. Nach einem Tritt eines Nauener Spielers in die Hacken von Niemann im eigenen Strafraum rutschte diesem ein wenig freundlicher Ausruf dem Referee gegenüber heraus. Die rote Karte für Niemann war die Konsequenz. Wie bereits gesagt: Dem Schiedsrichter war das Wort Angemessenheit wohl nicht geläufig. Wenig später lief ein Nauener Angreifer mit Tempo von rechts auf in den FHV-Strafraum zu. Die Pritzwalker Abwehr stand Spalier ohne ihn groß zu behindern. Mit strammem Schuss zum 0:2 bedankte sich der Nauener.

Kurz vor dem Ende versuchten unsere Männer nochmal gefährlich vor das gegnerische Tor zu kommen. Mehr als ein Elfmeter-Tor kurz vor Schluss durch Silvio Münch kam aber nicht mehr zu stande. 1:2 lautete das Endergebnis und Pritzwalk braucht sich nicht zu beschweren. In einem insgesamt zerfahrenen Spiel gewann der VfL Nauen verdient. Pritzwalk rutschte auf Tabellenplatz 10 ab.

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