Die Linke.Pritzwalk

Stadtumbauplan wird aktualisiert

Der Stadtentwicklungsausschuss beriet am Dienst auch über die Fortschreibung des Umsetzungsplans für den Stadtumbau. Dieser wird zum wiederholten Male aktualisiert.

Tuchfabrik 3.BA2

Der 3. Bauabschnitt in der Tuchfabrik umfasst den nördlichen Seitenflügel. (Foto: Stadt Pritzwalk)

In den Teil „Gebäudesanierung“ des Stadtumbauplanes wurde der 3. Bauabschnitt in der ehemaligen Tuchfabrik aufgenommen. Hier sollen einmal eine Erweiterung des Stadtmuseums in Form eines Industrie- und Gewerbemuseums, Abstellflächen für die Wohnungen im Vorderhaus sowie Lagerflächen für das Stadtmuseum entstehen. Es handelt sich um den nördlichen Gebäudetrakt, angrenzend an den Flusslauf der Dömnitz und das ehemalige Brauereigelände. Der genannte Bauabschnitt war eigentlich innerhalb des Förderprogramms KLS geplant, welches gemeinsam mit den Nachbarstädten Wittstock, Heiligengrabe und Meyenburg umgesetzt wird und das auch bereits zum Umbau der ersten Bauabschnitte genutzt wurde. Darin wäre allerdings erst ein Baustart 2017 möglich. Da man aber bereits nach Abschluss der Arbeiten an den Wohnungen im Vorderhaus gleich weiter tätig werden will, wird der 3. Bauabschnitt nun in den Stadtumbauplan aufgenommen. Die Fördersummen und somit auch der Eigenanteil der Stadt bleiben unverändert. Darüber informierte Dr. Ronald Thiel von der Stadtverwaltung im Ausschuss.

Weiterhin wird die Fassadensanierung in der Hagenstraße 3 in den Plan aufgenommen.

Kritik äußerte Hartmut Winkelmann (DIE LINKE) an einzelnen Abrissvorhaben. Der zum Beschluss vorliegende Plan sieht den Rückbau verschiedener Objekte vor (siehe Fotos). Das ist zwar auf Grund der schlechten Bausubstanz durchaus nachzuvollziehen, „dennoch werden mit dem Abriss der Häuser in der Grünstraße und Havelberger Straße ohne entsprechende Wiederbebauungsverpflichtung Löcher in die Straßenfront gerissen, deren Schließung völlig ungewiss sei“, wie Winkelmann anmerkte. „Pritzwalk hat nur noch wenige geschlossene Straßenzüge. Da noch mehr bleibende Lücken entstehen zu lassen ist nicht klug.“ Das bis vor kurzem brach liegende Abrissgrundstück in der Grünstraße 7 sei ein schlechtes Beispiel gewesen. Der Stadtumbauplan sieht für die neuen Abrissobjekte nur die Zusage der Eigentümer zur Errichtung einer das Grundstück abschließenden Berenzung vor.

Der Stadtentwicklungsausschuss stimmte der Vorlage zu. Winkelmann votierte dagegen. Die endgültige Entscheidung treffen die Stadtverordneten am 26.11..

 

Die „Abrisskandidaten“:

Abrisshäuser (3)

Grünstraße10 (genau gegenüber der Kirchstraße). Das Haus ist sehr baufällig und sicherungsbedürftig. Hier wäre eine Lücke besonders schmerzlich.

Abrisshäuser (6)

Havelberger Straße 13 (mit Schaufenster). Genau wie das Haus links davon ist es baufällig. Auch hier mitten in der Stadt ein bleibendes „Loch“?

Abrisshäuser (9)

Havelberger Str. 15 und 16 (Rückseite am Burgwall). Ein Abriss mit anschließender Einfriedung erscheint sinnvoll.

 

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