Sport

Sieg mit großen Verlusten

pritzwalker,fhv03Sein zweites Saisonspiel in der Landesklasse West hat unser Pritzwalker FHV bei Rot-Weiß Gülitz mit 3:2 gewonnen. Zur Halbzeit lag man noch 0:1 hinten. Die Begegnung begann mit gutem und zügigem Spielaufbau der Gäste. Der Aufsteiger Gülitz konnte allein mit Kampf dagegenhalten. Nach etwa einer Viertelstunde trat Pritzwalks Spielgestalter Matthias Altenburg nach einem Zweikampf in den Rasen und blieb mit schmerzverzerrtem Gesicht liegen. Verdacht auf Kreuzbandriss. Das würde den für das Pritzwalker Spiel wichtigen Altenburg für lange Zeit zur Genesungspause zwingen. Sollte die erste Diagnose zutreffen, wäre es für ihn besonders bitter, hatte er doch schon einmal die gleiche Verletzung auszukurieren.

Nach Altenburgs Ausscheiden, für ihn kam Köppe, fand Pritzwalk keinen Anschluss mehr an die guten ersten Minuten. Sie wirkten unorganisiert, Bewegung war Mangelware. So kam der Gastgeber Gülitz besser ins Spiel. Fast logischerweise fiel das Führungstor für die Rot-Weißen.

Aus der Kabine kamen die FHV-Spieler zum Glück mit einer besseren Einstellung. Pritzwalk übernahm wieder das Spiel und so konnte Niemann bald den Ausgleich erzielen. Die Mannschaft blieb am Drücker und zeigte mit zunehmender Spieldauer ihre Überlegenheit. Gülitz glänzte allein mit Einzelaktionen nach Pritzwalker Ballverlusten. Eine scharf herein getretene Ecke nutzte Wille und drückte den Ball in das gegnerische Tor. Der FHV stürmte weiter an und wurde mit dem 3:1 belohnt. Zehn Minuten vor Schluss kam Otte für den guten Ben Cadi.

Nach einer Unsportlichkeit des Gülitzer Torhüters, die nicht geahndet wurde, kam es zu einer Handgreiflichkeit der Spieler. Nach einer klaren Tätlichkeit eines Gülitzers ließ sich leider auch Ronny Wölfel ebenfalls zu einem Schubser hinreißen. Beide sahen Rot. Wölfel ist damit sicher für mehrere Partien gesperrt, Altenburg langzeitverletzt – es kann einem Angst und Bange um den Pritzwalker Angriff werden. Zum Glück wird im nächsten Spiel zuhause gegen Kloster Lehnin wohl Silvio Münch aus seinem verdienten Urlaub zurück sein. Seine spielordnenden Eigenschaften und sein Durchsetzungsvermögen fehlten in Gülitz allerorts.

In den letzten Minuten setzte Rot-Weiß verständlicherweise alles auf eine Karte, um doch noch einmal ins Spiel zurück zu finden. Ihre Bemühungen wurden mit dem 2:3 aus ihrer Sicht belohnt. Der Treffer war wieder einmal das Resultat einer schlechten Zuordnung in der Pritzwalker Abwehr. Dabei bleib es. Am Ende stehen endlich die ersten drei Punkte für den FHV.

 

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